Das Publikum hat immer Unrecht. Im Kopf von Wolfgang Lorenz

“, WIDTH, 1, HEIGHT, 1); onmouseout=return nd();>/Wolfgang Lorenz vertraut nur auf eine Meinung: die eigene. Hat sich der ORF-Programmdirektor einmal etwas in den Kopf gesetzt, hält er daran fest – auch wenn er ganz alleine damit dasteht. Das war bereits so, als Lorenz „Mitten im 8en“ vehement bis zur Absetzung verteidigte. Seine sture „Das Publikum is mir wurscht“-Haltung zeigte er auch neulich beim Grazer Elevate-Festival (Augenzeugenbericht hier). Da zog er wörtlich über das „scheiß Internet“ her und machte jene Teile des Publikums nieder, die ihm widersprachen. Lorenz ist eben keiner, der der Jugend aufs Maul schaut. Wenn sich diese lieber ins Internet „verkrümelt“ anstatt fernzuschauen, dann wird sie vom ORF halt ignoriert. Selber schuld, ihr pubertären Wappler! So ungefähr argumentierte der Programmchef. Klar weiß er, was die Zukunft des Fernsehens ist: das Fernsehen, was sonst?







Weiterführendes

– Heinz Wittenbrink hat übrigens einen sehr guten Blogeintrag dazu verfasst, wie nun langsam eine verlinkte Öffentlichkeit in Österreich entsteht.

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Ins Netz gehen oder doch lieber Mitten im 8en schauen? Hier eine Entscheidungshilfe von Rolf Rüdiger:








Die obige Glosse ist im Falter 46/08 erschienen.


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